Hin & weg: Die Bundesliga-Jahre der Lilien

So, inzwischen liegt das Saisonende schon ein paar Wochen zurück. Es ist also höchste Eisenbahn, die dritte Bundesligaepisode des SV Darmstadt 98 Revue passieren zu lassen, denn: Die Lilien und die 1. Liga gehen wieder getrennte Wege. Ein erwartbares Szenario, wenngleich zwölf Monate später als gedacht. Über zwei Spielzeiten hinweg hatten die 98er für einen skurrilen Farbtupfer im Hochglanz-Oberhaus gesorgt. Für alle, die es gut mit dem SVD meinen, eine ebenso unverhoffte wie unvergessliche Zeit. Stephan Uersfeld, einer der zahlreichen Experten, die ich vor jedem Spieltag zu den Kontrahenten interviewte, sagte treffend: „Darmstadt war ein kurzes Hallo des alten Fußballs.“

Sie hatten keine Chance, doch sie nutzten sie. Das galt für die Lilien 2014 vor dem Relegationsrückspiel in Bielefeld. Das galt 2015 im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga. Und das galt 2016 im Abstiegskampf der Bundesliga. Immer überraschte der kleine SV Darmstadt 98 die Experten. 2017 waren die Unwägbarkeiten dann schließlich zu groß. Ein veritabler Aderlass im Kader, ein Fehlgriff bei den sportlich Verantwortlichen und schon waren die Lilien auf Normalmaß gestutzt. Zwölf Punkte betrug am Saisonende der Rückstand auf den Relegationsplatz. Und trotzdem konnte die Stimmung rund um den Klub zum Saisonende kaum besser sein. „We’re shit and we know we are“, hätten die Fans auf der Insel vielleicht selbstironisch angestimmt. In Darmstadt sangen sie viel lieber „Schipplock’s on fire“ für den notorisch erfolglosen Nachfolger von Sandro Wagner. Was anderswo vielleicht als unangebrachte Folklore aufgefasst wird, ist in Darmstadt schlicht und ergreifend eine Anerkennung der Realitäten. Wo im Vergleich zur Konkurrenz verschwindend wenig Geld in der Kasse ist, ist die Qualität des Kaders eben entsprechend. Wettbewerbsfähig ist man im absurden Millionenspiel Bundesliga (ein Robert Lewandowski soll angeblich 15 Millionen Euro Jahresgehalt beziehen, laut WZ liegt das Durchschnittsgehalt am Bölle bei 360.000 Euro) nur, wenn alles passt … und vielleicht sogar noch ein wenig mehr als alles. So wie in der vergangenen Saison.

Der Rausch der (Über)Saison 2015/16
Im Mai 2016 hatten die Lilien den Wahnsinn auf die Spitze getrieben. Sie beendeten die beste Spielzeit ihrer Vereinsgeschichte auf Platz 14. Sie hatten Hoffenheim hinter sich gelassen, sie hatten die Eintracht hinter sich gelassen und sie hatten in der Spielzeit zuvor Leipzig das Eintrittsticket in die Bundesliga verwehrt. Machen wir uns nichts vor. Es wird keine Saison mehr geben, in der der SV Darmstadt 98 im Endklassement vor diesen drei Klubs liegt. Trainer Dirk Schuster hatte es verstanden, die Mentalität der Spieler derart auszureizen, dass sie über 34 Spieltage hinweg tatsächlich der Qualität auf der anderen Seite des Spielfelds die Stirn boten. Mitspielen wollte und sollte sein Kader aus anderswo ungewollten Spielern nie. Es ging darum – wie Schuster gerne anführte – Nadelstiche zu setzen. Der Ball sollte bei Ballgewinn schnell weg aus der eigenen Hälfte und damit aus der Gefahrenzone. Ballbesitz und passable Passquoten galten als hoffnungslos überschätzt (genau genommen wollen in der Bundesliga, in der Liga des Weltmeisters, erstaunlich wenige Teams das Spiel bestimmen, sondern „nur“ zielstrebig umschalten). Was für die 98er zählte, waren Tore und Punktgewinne. Schnell murrte Fußball-Deutschland über den Anti-Fußball aus Darmstadt … auf der einen Seite. Auf der anderen zollte es den Leistungen des logischen Absteigers Respekt, der sich beharrlich weigerte auch nur einmal in die Abstiegszone zu rutschen.

Unvergessliche Spiele
Und welch Highlights erlebten wir Fans 2015/16? 8.000 Supporter in Blau und Weiß begleiteten ihr Team nach Dortmund. Eine Anzahl, die zu Schusters Dienstantritt noch nicht einmal ans Böllenfalltor gekommen war. Die Lilien hielten dem Sturmlauf des Spitzenteams mit Glück und Geschick stand. Am Ende sicherte Aytac Sulu kurz vor Spielende gar einen Punktgewinn! Ein Gänsehautmoment für jeden, der dabei gewesen war.

Schon der 2:1-Sieg unter Flutlicht gegen Werder hatte wenige Tage zuvor die Hoffnung genährt, in der Bundesliga mithalten zu können. Erst recht der Premierensieg bei Bayer Leverkusen am 4. Spieltag. Der 1:0-Sieg bei einer völlig verunsicherten Eintracht war im Dezember 2015 ein weiteres Highlight. Wer als Fan in den vorangegangenen Jahrzehnten seinen SVD gegen die Zweitvertretung des großen Nachbarn spielen sehen durfte (oder vielmehr musste), für den bedeutete das 1:0 im Wohnzimmer der SGE Partytime.

Als der Klassenerhalt in der Rückrunde vor allem durch die Auswärtssiege in Hannover, Hoffenheim, Hamburg und Berlin gesichert wurde, kannte der Jubel keine Grenzen. Aytac Sulu, Marcel Heller und Sandro Wagner waren deutschlandweit zu den Gesichtern der 98er geworden. Unter den unbesungenen Helden ragte insbesondere Jerome Gondorf heraus. Er wusste als einer der ewigen Drittligahelden mit viel Einsatz und Technik zu überzeugen. Neu-Nationalspieler Wagner hätte vor Jahresfrist die Eintracht noch in die Zweitklassigkeit schießen können, wenn, ja wenn sein Elfer drei Spieltage vor Schluss gesessen hätte. So schöpfte der Rivale Morgenluft und drehte in der 2. Halbzeit das Spiel.

Die Post-Schuster-Lähmung
Der Vater des Klassenerhalts war Dirk Schuster. Und genau der ging nach dem Klassenerhalt. Die Entscheidung pro Holger Fach und Norbert Meier muss hier nicht weiter thematisiert werden. Sie entpuppte sich schnell als falsch. Ihr Wirken hatte etwas Lähmendes. Exemplarisch seien die desolaten Auswärtspleiten in Köln und Dortmund sowie die entmutigenden Heimspielniederlagen gegen Ingolstadt und Hamburg genannt.

Wie es auch anders gehen kann, bewies das erste Spiel unter Interimstrainer Ramon Berndroth in Freiburg. Da war plötzlich wieder Feuer in der Truppe und ein Team auf dem Platz. Exemplarisch die Gelbe Karte gegen Sven Schipplock, der vehement nachsetzte und an der Mittellinie einen gefährlichen Gegenzug resolut unterband. Was in Freiburg nicht stimmte, war das Ergebnis. Statt eine der sieben Chancen zu nutzen, erzielte Freiburg kurz vor Schluss per Strafstoß das 1:0. Es folgte ein 0:1 gegen Bayern, das dem Rekordmeister schon sehr schmeichelte und primär einem Sonntagsschuss von Douglas Costa zu verdanken war.

Apropos Bayern: Die Lilien sahen gegen den Ligaprimus in den beiden Bundesliga-Jahren (inkl. DFB-Pokal) erstaunlich gut aus. Während sich der HSV gerne mal fast zweistellig abschießen lässt, zogen sich die 98er immer respektabel aus der Affäre. Noch unter Dirk Schuster führte eine Nottruppe zur Halbzeit gar mit 1:0 in München. In dieser Saison folgten zwei 0:1-Niederlagen. Hamit Altintop vergab vor wenigen Wochen den Elfmeter zum Ausgleich.

Frings‘ Werk und Altintops Beitrag
Ach ja Altintop. Was für ein Spieler! Als er mit der Türkei bei der EURO 2008 auftrumpfte, standen die Lilien sportlich an der Schwelle zur Fünftklassigkeit und finanziell kurz vor der Insolvenz. Dass sich die Wege der beiden eines Tages nicht nur kreuzen, sondern sie den Weg sogar gemeinsam beschreiten würden, erschien seinerzeit absurd. Einen besseren Spieler als ihn hat das Böllenfalltor ewig nicht mehr gesehen. Zumindest nicht im Lilien-Trikot. Seine Ballsicherheit, seine Laufbereitschaft, seine Passquote und seine Übersicht sind phänomenal. Er war es auch, der die Lilien zu ihrer überzeugendsten Leistung im Oberhaus dirigierte. Das 2:1 gegen Borussia Dortmund wünschte man sich als Lilienfan vom Fleck weg auf DVD. Neben einem omnipräsenten Altintop ließ die Mannschaft aufblitzen, was an guten Tagen in ihr steckt.

Leider kam das Potential erst wieder zum Vorschein, als der Abstieg schon unabwendbar schien. Ein Last-Minute-Sieg gegen Schalke, der primär einem (wie so oft) fabelhaft aufgelegten Keeper Michael Esser zu verdanken war. Das 2:1 in Hamburg vermied – Gott sei Dank! – den Salto nullo in der Auswärtstabelle. Das anschließende 3:0 gegen den SC Freiburg hatte fast schon etwas Rauschhaftes. Frings hatte seine Stammelf gefunden, in der im Übrigen kein einziger Meier-Spieler mehr gefragt war. Sein Wirken macht Hoffnung, dass da wieder einer auf der Bank sitzt, der die richtigen Stellhebel bedient und die richtigen Kontakte hat.

Dem Nachwuchs eine Chance!?
Den Rausschmeißer aus der Bundesliga gab Borussia Mönchengladbach. Am Ende stand ein 2:2 im Borussia-Park, womit sich ein Kreis schloss, der am 15. August 2015 mit einem 2:2 gegen Hannover 96 seinen Ausgang genommen hatte. Beide Male traf Marcel Heller. Dass in Mönchengladbach mit Silas Zehnder ein 17-Jähriger in den letzten Minuten mitwirken durfte, ist zugleich ein starkes Signal von Torsten Frings. Außer Elia Soriano, Pascal Pellowski oder einem gewissen George Worcester wurde im letzten Jahrzehnt kaum mal ein Eigengewächs nach oben gezogen, und selbst bei den Genannten reden wir von einem Zeitraum vor 2010. Ob Zehnder in der 2. Liga zu Einsatzzeiten kommt, bleibt abzuwarten. Zumindest dürfte ihn die Erfahrung von Gladbach anspornen, weiter Gas zu geben. Obendrein war es ihm vergönnt, den Ausgleichstreffer auf dem Feld zu bejubeln.

Dass er einen Vierjahresvertrag  erhielt, zeigt zugleich anderen Nachwuchsspielern, dass da tatsächlich eine Chance besteht, den Weg in den Profifußball einschlagen zu können. Der Arbeit des Nachwuchsleistungszentrums sei es gegönnt. Es profitierte wohl mit am stärksten vom Höhenflug der Lilien. NLZ-Leiter Björn Kopper und sein deutlich erweitertes Team bezogen dank der verfügbaren Gelder einen eigenen Standort in der Stadt und werden bestrebt sein, die U19 in der nächsten Spielzeit wieder in die Bundesliga zu führen. Die Hessenliga ist sicher nicht der Gradmesser, mit dem man viel versprechende Nachwuchskicker zu den 98ern lotst.

Frings Aufgabe: Die Lilien vom Trainer zu emanzipieren
Alles in allem sind die Lilien dabei, sich besser und breiter aufzustellen: Organisatorisch, sportlich, finanziell und infrastrukturell. Torsten Frings wird gefordert sein, seinen Beitrag dazu zu leisten, damit es künftig kein elementarer Substanzverlust mehr ist, wenn ein erfolgreicher Trainer den Verein verlässt. Die Lilien müssen quasi unter ihm lernen, sich von einem Coach zu emanzipieren. Die 98er spielerisch weiterzuentwickeln, das hat Frings immerhin geschafft. Und das musste auch sein. Kein Team hätte mit dem Schuster-Fußball der ersten Bundesliga-Spielzeit eine Perspektive gehabt. Zudem hat Frings den Fans die Hoffnung zurückgebracht. Sie verziehen dem Team Woche für Woche die schlechten Resultate, da sie sahen, dass das Team so gut wie nie aufsteckte. Zudem war die Mannschaft darauf aus, verstärkt zu agieren. Sie spielt nahezu hundert Pässe mehr pro Spiel als noch unter Schuster. Die Passquote wurde auf über 70 Prozent geschraubt. Daraus resultierten im Endeffekt zwar nicht mehr Tore als unter Schuster, aber mehr Torschüsse.

Die Lilien und die Bundesliga: Programmkino vs. 3D-Cinema
Ob die Lilien es in absehbarer Zeit mal wieder in die Bundesliga schaffen? Ich habe da meine Zweifel! Andere einstmals durchgestartete Teams hatten nach dem Bundesligaabstieg große Probleme sich im Unterhaus zu behaupten. Paderborn ist das jüngste mahnende Beispiel. Ulm, Aachen und Unterhaching sind andere. Das Ziel muss also erst einmal lauten, in Liga 2 Fuß zu fassen. Die Bundesliga war für jeden Lilienfan, der die vorangegangenen Jahre noch nach Elversberg, Kassel oder zu den Stuttgarter Kickers gefahren war, eine beeindruckende, aber auch irgendwie merkwürdige Erfahrung. Plötzlich stand oder saß man in den Fußballarenen, die man sonst nur aus dem TV kannte. Die meisten Stadien fühlten sich dabei so an, als ob man sich vom heimischen Programm-Kino in ein 3D-Cinema verirrt hätte.

Anfänglich war das noch reizvoll. Irgendwann nutzte sich die große, glatte Welt der immer gleich anmutenden Stadien aber merklich ab (das Stadion des SC Freiburg hebt sich hier wohltuend ab, trotz schlechter Sicht im Gästeblock). Rasant wechselnde Werbeeinblendungen auf den Anzeigentafeln hinterlassen einen doch etwas ratlos. Am Bölle ist man jedenfalls schon froh, wenn die eine Anzeigetafel zuverlässig den Spielstand anzeigt. Und wenn eine Lasershow nach dem 2015er Pokalspiel bei den Bayern verhindert, dass sich die Lilien den Applaus der mitgereisten Fans abholen, dann ist das ebenso absurd, wie die Einblendungen zur Stausituation auf den Autobahnen, die in Hoffenheim schon mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit einsetzen. Geht’s eigentlich noch?

RB Leipzig – das andere Ende der Skala
Was den Lilienfans nicht sonderlich fehlen wird, sind die Vergleiche mit RB Leipzig. An dem Projekt arbeitete man sich ja schon zu gemeinsamen Drittligazeiten ab. Zu unterschiedlich ist die Herkunft beider Klubs, zu groß die Diskrepanz der Möglichkeiten, als dass man sich auf Augenhöhe hätte begegnen können. Und dennoch war dies sportlich in der 3. und auch in der 2. Liga der Fall. In der abgelaufenen Spielzeit dann nicht mehr. In beiden Partien waren die 98er völlig chancenlos. Das Heimspiel hatte der Klub dabei zum Traditionstag ausgerufen: mit manueller Anzeigentafel, Stadionheft in historischer Optik und manch anderer Aktion. Zunächst hielt ich das für etwas sehr bemüht, sich mit der Faust aufs Auge als die Guten darzustellen. Wenn ich dann allerdings sehe, was in Dortmunds Heimspiel gegen Leipzig abging, dann war die Lilien-Faust am Bölle bedeutend geistreicher. Mit Krawallen wird man die Auseinandersetzung mit der „Causa RB“ jedenfalls nicht in seinem Sinne beeinflussen können.

Der alte Fußball ist dann mal (endgültig) weg
Statt den Lilien wird die Bundesliga also bis auf Weiteres RB Leipzig beherbergen. Die Lilien wirkten im exklusiven Bundesliga-Klub so manches Mal wie der ungebetene Gast, der einfach auf einer Veranstaltung erschien und sie lange Zeit crashte. Insbesondere im ersten Jahr, als die 98er in bester Freibeutermanier zahlreiche Stadien siegreich verließen. Den Lilienanhang freute es jedenfalls diebisch. Umso mehr als er wusste, dass er da gerade seinen (zeitlich begrenzten) Traum lebte. Ein Klub, der zwei Jahrzehnte lang im nationalen TV überhaupt nicht stattfand, spielte nun Woche für Woche im Konzert der Großen. Einige schöne Aktionen der Fans schafften es so in die Wohnzimmer der Republik. Begonnen von der allumfassenden „Hier ticken die Uhren noch anders“-Choreo gegen Hannover bis hin zur Regenschirm-Aktion beim letzten Heimspiel gegen die Hertha. Sie zeigte der DFL, dass es die Fans auf der Gegengerade (im Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor!) wenig kümmert, ob sie nun ein schützendes Dach über ihren Köpfen haben oder nicht.

Die Baustelle Bölle
Auch wenn die SVD-Verantwortlichen gerne schon längst in einem bundesligatauglichen Stadion spielen würden, muss man doch deutlich hinterfragen, was solche DFL-Vorgaben sollen. Da kommt ein Verein, der vor einem Jahrzehnt ärmer als eine Kirchenmaus war, ohne Mäzen und Masterplan in die Bundesliga (ja, so was gibt es tatsächlich) und dann droht ihm als Mieter des städtischen Stadions der Verlust seiner sportlichen Heimat, weil es die Rahmenbedingungen im und ums Bölle einfach nicht hergeben.

Den (bundesweiten) Aufschrei möchte ich hören, wenn tatsächlich ein Wegzug aus Darmstadt Fakt werden sollte. Man darf jedenfalls gespannt sein, ob die Stadt in den nächsten Monaten einen schlüssigen Masterplan vorlegt, der die DFL zufriedenstellt. Aufgrund seines ursprünglichen Charakters erntete das Bölle in den vergangenen beiden Spielzeiten unter vielen Gästefans jedenfalls reichlich Zuspruch. Auch, dass es bei den Lilien keine großen Stars gibt, sondern aus wenig viel gemacht wird, sprach zahlreiche Fans an. Der SV Darmstadt 98 hat also wieder einen Klang in Fußball-Deutschland … und es ist nicht der schlechteste! Obendrein nutzte der SVD die letzten beiden Jahre, um in der ewigen Bundesligatabelle von Rang 45 unter die Top 40 vorzustoßen. Jetzt geht es wieder in die alte Heimat, schließlich zählen die 98er in Liga 2 zu den 1.000-Punkte-Klubs.

Mein ganz persönlicher Dank: Mitstreiter & Insider, meinsportradio.de, Rasenfunk
Für mich war das Bundesligaintermezzo des SV Darmstadt 98 noch in anderer Hinsicht ein Highlight. Für meine Spieltagsvorberichte und die Insidergespräche zu Neuzugängen trat ich mit zahlreichen anderen Fans in Kontakt. Sie alle schilderten mir eindrücklich, was vom kommenden Gegner oder dem neuen Spieler zu halten sei. Deshalb geht an die über 60 Mitstreiter in den letzten beiden Jahren ein riesiger Dank! Egal ob Blogger, Podcaster oder schlicht Fans von Bayern, BVB, Hertha, Gladbach, Eintracht, Leipzig oder VfB, ihr wart definitiv das Salz in der Kickschuh-Suppe! (Wer wissen will, wer alles Rede und Antwort stand, der klickt in die Vorberichte 2015/16 & 2016/17 sowie die Insider-Interviews 2016.)
Auf der anderen Seite war es mir ein Vergnügen für das 11Freunde-Saisonheftchen zu den Lilien befragt zu werden, regelmäßig bei meinsportradio.de (LINK) aufzutreten und ein paar Mal sogar im Rasenfunk. Zuletzt bei der Aufarbeitung der abgelaufenenen Lilien-Saison im Rasenfunk Royal (LINK). Letztlich bleibt mir zum Bundesligaabschied nur das zu sagen, was wir Lilienfans in Gladbach nach dem Schlusspfiff gesungen haben (zur Melodie von „Erster Fußballklub Köln“): Erste Liga war schön! Erste Liga war schön! Erste Liga war schön! Zeit für uns zu gehn!


Statistisches

Die Saisonverläufe in den beiden zurückliegenden Bundesligajahren
(zum Vergrößern anklicken)

Die Lilienspieler in den beiden zurückliegenden Bundesligajahren


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2 Gedanken zu “Hin & weg: Die Bundesliga-Jahre der Lilien

  1. Pingback: Hin & weg: Die Bundesliga-Jahre der Lilien | re: Fußball

  2. Matze, was für ein schöner, schon leicht nostalgischer Rückblick auf zwei unerwartete Spielzeiten. Du hast – bei fast allem – so Recht. Es wird Zeit zu gehen. Und es steht eine spannende SItuation mit einem runderneuerten Team an. Ich freue mich auf die Zweite Liga, bin gespannt auf Regensburg und Kiel, erleichtert, mal wieder in Fürth und in Sandhausen vorbeischauen zu können. Trotz der Jahre in anderen Ligen – Zweite Liga fühlt sich ein bischen wie heimkommen an.

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