„Mit Christian Streich würde ich gerne mal ein Bier trinken gehen“

Christiane Falk (Quelle: Christiane Falk)Christiane Falk ist eine Radiomoderatorin, die sich ganz besonders der Gitarrenmusik (Indie-, Alternative, Punk, Metal und Postpunk) verschrieben hat. Daneben lässt sie gerne die Plattenteller in diversen Klubs rotieren. Im September hat sie bei den VUT Indie Awards einen Ehrenpreis (die VIA! Indieaxt) für ihren Einsatz für mehr Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Radio erhalten. Ich hörte sie sehr gerne bei 1Live in „PlanB“, einem Radioformat im WDR, das sich grandioserweise mit Bands jenseits der Charts und des Mainstreams beschäftigt. 2015 schied sie dort aus. 2016 auch bei DASDING, dem Jugendsender des SWR, wo sie 17 Jahre die Sendung „Lautstark“ moderierte. Mit mir spricht sie im diesjährigen Jahreswechsel-Interview über ihre aktuellen Projekte, das Musikjahr 2016 und eine ihrer weiteren Leidenschaften: den Fußball. Weiterlesen

„My most memorable moment? Winning the Hessen Derby against Eintracht Frankfurt“

Aidan_IMG_1069_170pxSeit vier Monaten tummelt sich auf Twitter unter @DarmstadtFanUK ein englischsprachiger Account über Darmstadt 98. Dahinter steckt mit Aidan ein junger Engländer, der seine Leidenschaft für „The Lilies“ entdeckt hat. Ich fragte ihn wie es dazu gekommen ist, wie er die 98er in der englischen „Diaspora“ verfolgt und welchen Ausgang er für die laufende Bundesliga-Saison erwartet.
[Am Ende des Beitrags ist eine Zusammenfassung des Interviews auf Deutsch.] Weiterlesen

Christian Demirtas: „Wir Aramäer sind enorm fußballverrückt.“

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Christian Demirtas (Quelle: Würzburger Kickers)

Christian Demirtas ist Fußballprofi. Viele werden ihn noch als Erstligaspieler des 1. FSV Mainz 05 kennen. Auch in Jena und Karlsruhe wird man sich noch an den kleinen, dunkelhaarigen Außenverteidiger erinnern, der für beide Klubs die Außenbahn bespielte. Seit 2014 steht er beim Drittligisten Würzburger Kickers unter Vertrag. Was einigen hierzulande allerdings entgangen sein dürfte: 2012 und 2013 spielte er in Schwedens Eliteklasse für Syrianska FC. Ein Klub mit einer aramäischen Identität, genauso wie Christian Demirtas. Weiterlesen

Mergim Mavraj: „Viele dachten: Ach was, den Klub gibt es noch?“

Mergim Mavraj (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Mergim Mavraj (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Mergim Mavraj (1. FC Köln), startete seine Karriere bei den Lilien. Mittlerweile kann der aktuelle Nationalspieler Albaniens auf fast 100 Bundesligaspiele und 86 Zweitligaspiele zurückblicken. Ich sprach mit ihm vor dem Saisonfinale in der 2. Bundesliga über seine Zeit in Darmstadt, wie er die Mannschaft des SVD bewertet und ob es am Sonntag zum Bundesligaaufstieg kommt.

Mergim, am vergangenen Sonntag spielte Darmstadt in Fürth. Die Lilien waren Deine erste Station, bei Fürth hast Du bis zum vergangenen Sommer gespielt. Was bedeutete die Partie für dich?
Ich war sogar im Stadion. Fürths Präsident Helmut Hack hatte mich eingeladen und ich war vor dem Spiel in der Kabine der Fürther. Das Spiel „meiner“ beiden Vereine von der Tribüne aus anzuschauen, war wirklich ein komisches Gefühl. Weiterlesen

RB-Blogger im Interview: „Man redet schnell aneinander vorbei“

Matthias (Quelle: privat)

Rotebrauseblogger Matthias (Quelle: privat)

Matthias (41) ist Blogger und ich meine ein wirklich guter. Seit nunmehr fünf Jahren bespielt er das Internet mit seinen Ansichten und Fakten zu einem – nun ja – speziellen Verein: RB Leipzig! An keinem anderen Klub arbeitet sich die aktive Fanszene derart ab. Vor der anstehenden Partie der Lilien in Leipzig spreche ich mit Matthias über seinen Bezug zu RB, seine Erfahrungen mit Darmstadt und natürlich wer am Freitagabend gewinnt. Weiterlesen

Hanno Behrens: „Hier macht es Spaß mehr als 100 Prozent zu geben“

Hanno Behrens (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Hanno Behrens (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Hanno Behrens gehört im aktuellen Team des SV Darmstadt 98 zu den dienstältesten Spielern. Seit er 2012 ans Böllenfalltor kam, hat er eine überaus turbulente Zeit erlebt. Der 24-jährige spricht im aktuellen Interview über seine verkorkste Premierensaison, das Relegationsduell gegen Bielefeld, Gedächtnislücken und wie er den erhöhten Konkurrenzkampf auf seiner Mittelfeldposition sieht. Weiterlesen

„Die WM war vier Wochen Ausnahmezustand“

Matthias Hangst (Quelle: www.matthiashangst.com)

Matthias Hangst (Quelle: http://www.matthiashangst.com)

Er hat das aktuelle Sportfoto des Jahres geschossen. Er hat im Sommer in Brasilien sein sechstes großes Fußballturnier fotografiert. Er ist einer von nur acht festangestellten deutschen Sportfotografen bei Getty Images. Sein Rekord liegt bei rund 150 abgelichteten Fußballspielen und 80.000 zurückgelegten Kilometern im Jahr. Der Karlsruher Matthias Hangst (36) hat viel zu erzählen.

Matthias, wie viel Prozent Deiner Tätigkeit entfallen auf die Fußballfotografie?
Matthias: So um die 80 Prozent sind es bestimmt.

Wie lautet Deine klassische Aufgabe bei einem Fußballspiel?
Matthias:
Da gibt es mehrere. Zum einen natürlich das Spiel als klassischer Sportfotograf zu dokumentieren. Dann Emotionen einzufangen: Jubel, Tore, Enttäuschungen. Bei einer Partie Spielszenen vor bestimmten Werbebanden zu fotografieren gehört ebenfalls dazu. Und manchmal geht es schlicht darum, meine eigene Bildsprache zur Geltung zu bringen.

Muss man eigentlich ein Fan sein, um Sportfotograf zu werden?
Matthias:
Ich bin kein Fußballfan, obwohl ich mittlerweile mehr Spiele gesehen haben dürfte, als so mancher Berater. Wer seinen Job richtig gut machen will, der darf bei der Arbeit kein Fan sein. Ein Sportfotograf sollte aber eine Grundbegeisterung für den sportlichen Wettkampf mitbringen. Es macht den Job zudem unglaublich viel leichter, wenn man selbst Sport auf einem gewissen Niveau betrieben hat. Ich bin früher bei Deutschen Jugendmeisterschaften im Mittelstreckenlauf angetreten und habe bis zur Oberliga Handball gespielt. Diese Erfahrung hilft mir beim Fotografieren.

Du fotografierst international. Gibt es Städte oder Länder, in denen Du gerne arbeitest?
Matthias:
Ich finde den englischen Fußball und englische Stadien attraktiv und begeisternd. Es gibt dort viele Vereine, die noch über einen Tick mehr Fußballkultur verfügen, als beispielsweise in Deutschland. Weiterlesen

„Wir sind eine Mannschaft von Absteigern“

Aytac Sulu (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Aytac Sulu (Quelle: kickschuh.wordpress.com)

Aytac Sulu spielt seit einem Jahr für den SV Darmstadt 98. Der mittlerweile zum Kapitän aufgestiegene Innenverteidiger steht exemplarisch für den Aufschwung der Lilien. Im folgenden Interview spricht der 28-jährige über seine bisherige Karriere, seine turbulente Zeit beim SV 98 und warum er seinen Vertrag bei den Südhessen bis 2017 verlängerte. Weiterlesen

Interview: Plätze, die die Welt bedeuten

Seit kurzem bereichert der Frankfurter Christian Hahn (37) mit seiner Homepage platzbesichtigung.de das weltweite Netz. Seine über 300 Panoramabilder aus 15 Ländern zeigen Hochglanzarenen neben Waldsportplätzen, heruntergekommene Stadien neben schon fast spießigen Sportanlagen. Sein Stilmittel ist es, die Panorama-Bilder deutlich erkennbar aus einzelnen Aufnahmen zusammenzufügen. Was steckt hinter dem Bildprojekt des Eintracht-Fans?

Christian, wie kommt man darauf Fußballplätze beziehungsweise -stadien in Gouda, Istanbul, Fränkisch Crumbach, Berlin, Békéscsaba oder Manchester zu fotografieren?
Christian:
Den Anstoß hierzu gab 2002 ein Stadionbesuch im Old Trafford. Ich studierte in Manchester und ich empfand das Stadion als unglaublich groß. Da ich auch meiner Freundin einen Eindruck von der schieren Dimension vermitteln wollte, habe ich es mit meiner Pocketkamera in mehreren Bildern aufnehmen müssen. Danach habe ich sie aneinandergefügt und seitdem hat mich die Faszination nicht mehr losgelassen.

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Der Auftakt zur „Platzbesichtigung“: Das Old Trafford im Jahre 2002

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EURO 2012: „Die Ukraine ist richtig, richtig Ausland“

Michael Gabriel, Leiter Koorindationsstelle Fanprojekte (Quelle: M. Gabriel)

Michael Gabriel, Leiter KOS (Quelle: M. Gabriel)

Michael Gabriel leitet die Koordinationsstelle Fanprojekte, kurz KOS, die sozialpädagogisch arbeitende Fanprojekte in Deutschland betreut. In seinem Berufsleben hat der 48-jährige schon viele Länder und unzählige Stadien besucht. Knapp drei Monate vor der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine spreche ich mit ihm über die Fankultur in Europa und was die nach Osteuropa reisenden Fans bei der EURO 2012 erwartet.

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